Kirschblüte in Hornburg… 09.04.2017

Es hätte nicht schöner sein können. Auf ca. 6 Hektar standen unzählige Kirschbäume in voller Blüte. Ein herrlicher Anblick, der immer wieder zum Verweilen und Anschauen verleitete, ok, die Luft war teilweise etwas knapp, weil die Steigungen für so Flachlandtiroler wie mich, doch schon hübsch heftig waren. Ich hatte noch nie Muskelkater an der Außenseite des Unterschenkels. Vielleicht vom schiefen Stehen am Hang beim Schießen? Am höchsten Punkt kann man am Horizont das Harz-Gebirge sehen, auf den Fotos ist es zu erahnen, weil es doch etwas im Dunst verschwunden ist.

Diese Obstbaum-Hügel-Tal-Wiese wird bestimmt schon seit Generationen gepflegt. Überall sieht man Neuanpflanzungen, marode Bäume, Jungbäume, alte Bäume. Mittendrin immer wieder Insektenhotels. Nicht nur Kirschbäume, auch Apfel- und Pflaumenbäume sind auf den Wiesen verteilt. Birne habe ich keine gesehen.

Die Kamerun-Schafe, die die Wiesen kurz halten, mussten leider für die Meisterschaft zwei Tage im Stall stehen. Am Sonntag, als die Sonne so schön schien, haben sie darüber lautstark gemeckert, waren sie sonst tagsüber doch schon immer draußen.

Die Eiche auf dem letzten Bild, musste wohl gefällt werden, denn eigentlich war sie ein schöner Schattenspender mit Steinquadern drumherum, die zum Verweilen einluden. Ein ortsansässiger Künstler haucht dem Baum neuen Leben ein. Eine Hopfenkönigin, noch unvollendet. Im September werden wir wieder vor Ort sein, ich bin gespannt, wie sie dann aussehen wird.

Wir genossen nach dem anstrengenden Schießen und dem Warten auf die Siegerehrung im Lokal vor Ort noch ein kühles Alster im Schatten der Eichen und machten uns dann auf den Heimweg. Im Gepäck 4 Goldmedaillen – ein in aller Hinsicht erfolgreiches Wochenende… DSC07491

(c) Rainbow

PS: Bei Meisterschaften herrscht absolutes Fotografierverbot. Wenn man mit einem Handy oder einer Kamera erwischt wird, wird man sofort disqualifiziert, da man solche Geräte als Entfernungsmesser oder zur Übermittlung von Entfernungen an andere Schützen benutzen könnte. Deshalb gibt es nur Fotos nach dem Schießen (außer das von Gestern – no risk no fun!). Wir hatten das Glück, unseren letzten Schuss an der höchsten Stelle zu haben, dort konnten wir dann noch die wunderbare Aussicht genießen.

Voll daneben? Oder Volltreffer? 09.04.2017

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Finde den Pfeil… 😀

Am 09.04.2017 waren wir in Hornburg zur Niedersächsischen  Landesmeisterschaft Wald. Wieder sahen wir nur Hotel und Turnierplatz. Schade, die Altstadt in Goslar ist wirklich schön.

Eigentlich galt es den Bären auf der Zielscheibe zu treffen, am besten in dem inneren Kreis (unten rechts auf dem Bild) – ein bisschen Aufregung, weil man treffen WILL, denn es geht ja um Gold und man möchte besser als die direkte Konkurrenz sein. Außerdem ist das Ziel ziemlich weit weg. So um die 50 m. Man legt den Pfeil auf, hebt den Bogenarm, visiert das Ziel an, zieht die Sehne zum Ankerpunkt im Gesicht, visiert weiter das Ziel an, konzentriert sich auf einen Punkt, da soll der Pfeil hingehen. Alles ist perfekt. Man öffnet die Hand und lässt die Sehne los. Der Bogen gibt all seine Kraft an den Pfeil weiter. Zwooooosch —-> und eigentlich erklingt dann ein sattes Plopp. Diesmal gibt es ein ohrenbetäubendes Scheppern. Ich habe die Scheibenzahl aus Blech gekillt! Und DAS quasi neben dem Verpflegungsstand. Da war das Gelächter groß. Die Anspannung war auch verflogen und weiter ging es lachend zum nächsten Ziel.

(c) Rainbow

 

Frühling im Parcours… 26.03.2017

Jeden Tag blüht ein bisschen mehr, als ob die Natur nach dem kalten Winter einfach so explodieren möchte. Sie kann sich einfach nicht mehr zurückhalten und soll es ja auch gar nicht.

Veilchen waren die Lieblingsblumen meines Vaters, danach kamen Orchideen. Immer wenn ich im Frühling die ersten Veilchen sehe, freue ich mich und denke ganz besonders an ihn. Im Parcours hatten wir sogar rosafarbene. Habe ich vorher noch nie gesehen.

(c) Rainbow

 

Nein, nicht der Osterhase… 24.03.2017

Vier Feldhasen hoppelten auf dem Nachbarfeld. Ich habe versucht mich ganz langsam ranzupirschen – ohne Erfolg. Schnell hatten sie mich gewittert, setzten sich auf die Hinterbeine, taxierten die Entfernung ab und hoppelten dann ein paar Meter weiter. Das Spiel wiederholte sich einige Male, bis ich aus Sicherheitsgründen für die Hasen dann das ganze Abbrach, da sie der Straße doch immer näher kamen…

(c) Rainbow

Frühlingsgefühle…

Heute stand ein wenig Gartenarbeit an. Auch der Nachbar pflügte den Gründünger unter und der Himmel war voller Raubvögel. Ich also los und die Kamera geholt. Als ich wieder unten war, waren nur noch ein paar Krähen da und ein Storch, der sich aber auch schon auf dem Weg gemacht hatte und ich ihn einfach nicht mehr „einfangen“ konnte. 

Lucie war da ein netteres Fotomodell. Die hielt wenigstens mal still…

Heute sah ich auch den ersten Zitronenfalter. Nein, es gibt kein Foto. So schnell wie der weg war.

Auf dem Weg über die Wiese zum Bach sah ich dann doch noch einen Raubvogel. Er hatte sich auf einen Ast gesetzt. Für ein gutes Foto war er aber zu weit weg. 

Ich habe noch ein paar Fotos am Bach gemacht. Die große Ausschneideaktion vor einige Jahren trägt immer noch Früchte, bei jedem Stürmchen brechen die Äste von den Weiden ab. 

Dann war der Akku alle und was soll ich sagen? Ich hörte sie schon vom weitem. Kraniche. Sie flogen über dem Acker auf der anderen Seite des Baches und ließen sich dort nieder. Schon etwas weiter weg, so dass sie hinter einer Krümmung im Acker verschwanden, sobald sie sich gesetzt hatten, aber ich hätte gerne ein paar Fotos von ihrem kreisenden Flug vor dem wunderschönen blauen Himmel gemacht. 

So ist das mit der Technik… …aber ein schöner Anblick war es trotzdem!

[c] Rainbow

Frühling…

Was für ein schönes Frühlingswochenende… …die Fotos sind allesamt am Sonntag, 05.03.2017 auf einer ehemaligen Müllkippe bei Walsrode entstanden. Ganz oben ist mein Bogen „Siri“ – denn dort haben wir auch unseren Parcours und wir haben bei dem schönen Wetter ein paar Pfeile fliegen lassen.

(c) Rainbow